Bankirai ist ein tropisches Hartholz, das aus Südostasien stammt. Es ist extrem hart und witterungsbeständig und eignet sich deshalb besonders gut für den Einsatz im Freien. Sehr beliebt geworden ist Bankirai in den letzten Jahren als Belag für die Terrasse.

Zu diesem Zweck werden im Handel spezielle geriffelte Dielen angeboten, auch gerne als Terrassenparkett bezeichnet. Bei der Auswahl des Holzes sollte man auf die FSC-Zertifizierung achten. Die besagt, dass das Holz aus kontrolliertem Abbau stammt. Natürlich hat solches Bankirai seinen Preis, aber leider muss man bei vielen nicht zertifizierten Tropenhölzern immer noch davon ausgehen, dass sie aus Raubbau in den tropischen Regenwäldern stammen.

Bankirai zu verlegen erfordert einige Vorbereitung. Der Bodenbelag benötigt eine Unterkonstruktion, die ebenfalls aus Bankirai gefertigt werden sollte, um die hervorragenden witterungsbeständigen Eigenschaften des Holzes auch zu nutzen und um späterer Wellenbildung vorzubeugen. Die verwendeten Schrauben sollten aus rostfreiem Edelstahl sein, vernickelte Materialien und Eisen verursachen später Flecken auf dem Holz. Will man Bankirai verlegen, braucht man eine ausdauernde Bohrmaschine, denn jede einzelne Verschraubung muss vorgebohrt werden, die Schrauben dringen sonst nicht in das Holz ein.

Eine spezielle Reinigung ist später nicht nötig. Normale Verschmutzung kann man mit Besen und Wasserschlauch beseitigen. Wer Bankirai reinigen möchte, mit dem Ziel dass es seine schöne natürliche Farbe behält, besorgt sich am besten im Fachhandel ein spezielles Bankirai-Öl. Mit diesem Öl wird das Holz eingestrichen und verwittert dann nicht mehr. Für die Wetterbeständigkeit von Bankirai ist diese Behandlung aber nicht nötig. Das Holz hat einen so hohen natürlichen Ölgehalt und eine solche Dichte, dass ihm auch Jahre im Freien nichts ausmachen.

(TB)

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